Der Mittelstandssprecher der Bundestagsfraktion und Bundesvorsitzende der LINKEN Unternehmerinnen und Unternehmer, Dr. Diether Dehm hat in der heutigen Debatte des Bundestages eine Reparaturoffensive gefordert, mit der er die Konzerne gesetzlich zwingen möchte, in weiten Bereichen der Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, sowie im Autobau reparaturfreundlich zu produzieren. "Reparieren statt austauschen lautet die Devise!" Hochverzinkte Module und nicht recyclebare Aggregate würden ansonsten zu Umweltschrott, neue Naturstoffe würden vergeudet und das alles wird auf langen Autobahnkilometern von Roboterstraßen in Konzernen zu den Werkstätten der Regionen hin und her geschippert. Das reduziert die Werkstätten zu bloßen Austauschern. Zusätzlich fordert Dehm den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent für's Reparaturhandwerk, einprozentige Minizinsen für Startups und Steuerstundung bei unverschuldeter Insolvenz für das Reparaturhandwerk. Die Reparaturoffensive sei gut für die Umwelt, gut für das Handwerk und gut für Hunderttausend gut bezahlte Arbeitsplätze. Diese Idee der LINKEN sei eine Vision, während die Bundesregierung den Zustand des Handwerks nur schönzureden sucht.