Soeben las ich mit pulsierendem Hals, wohl nicht zu den 27 Abgeordneten zu zählen, die unter Beobachtung Eures einen Geheimdiensts stehen.

Zornbeflügelt frage ich Euch, welch übles Spiel ihr treibt.

Ich bitte Euch (wohl wissend, dass Ihr mehr tut, als Ihr zugebt): Tut mir das nicht an! Ihr, Spione und Spitzel, die Ihr uns Kapitalfeinde mit wohlkoordinierten Kampagnen Eurer Schreibagenten zu zersetzen sucht, um uns von der politischen Landkarte zu tilgen, wozu Ihr Euch vorzugsweise in einst linksliberalen Zeitungen eingenistet habt, um unsere Freundinnen und Wähler zu irritieren: Nehmt mich wieder in die Liste auf!

War ich nicht seit meinem 18. Lebensjahr immer Euer Feind? Erinnert Euch der vielen Aktenordner seit 1968, die Ihr aus meinem Leben erspitzelt habt und die ich jetzt zu Teilen einsehen durfte! Stand ich nicht fast immer in Euren Verfassungsschutzberichten, verlässlich den Kämpfern gegen die Rüstung und zuverlässig Euren Schreibtischkriegern?

Habe ich nicht Deutschlands obersten Staatsdichter Biermann „einen Lügner“ genannt? Habe ich nicht oft genug Che Guevara und Fidel Castro zu den beeindruckendsten Menschen der jüngeren Geschichte gezählt? Habe ich nicht seit meinem 16. Lebensjahr die Enteignung der Deutschen Bank, von Daimler, BMW und anderen Hitler-Finanziers gefordert? Hatte ich nicht stets Freunde, die Ihr als „Stasis“ verfolgt?

Und habe ich mich nicht gerade, um die Kriegsvorbereitungen gegen den Iran endlich (z. B in einer Bundestagsdebatte) öffentlich zu machen, sogar dem Verdacht Eurer Wortverdreher ausgesetzt, ein Kumpel Gaddafis, Assads und Ahmadinejads (gewesen) zu sein?

Und jetzt das?! Was also soll ich noch tun?

Nehmt es doch einmal menschlich: Ich habe da eine Enkelin. Die ist ein Jahr alt. Sie wird mich dermaleinst fragen, was ich tat, als es diesen alten törichten Deutsche-Bank-Staat noch gab. (Also lange, bevor sie in das politische Leben trat, bis der große vor uns liegende, soziale Aufbruch in Europa kam)

Helft mir, dann nicht vor meiner Enkelin schuldbewusst zu Boden blicken zu müssen, wenn es soweit sein wird.