Bezeichnend, dass der Aufreger nicht über die friedensgefährdende NATO-Kriegspolitik und das deutsche Mittun entstand, sondern über die Auffassung von guten Sitten. Deswegen hier gerne aus RUNDBLICK, Politikjournal für Niedersachsen, ein Hinweis zu den angemessenen Prioritäten. Hier lesen: Rundblick-Niedersachsen

 

Unter dem Motto "Abrüsten, Abrüsten, Abrüsten!" versammelten sich rund 1500 FriedensaktivistInnen auf dem Berliner Ostermarsch, um gegen Krieg und Aufrüstung zu demonstrieren.

Die Zeitung The Economist, das wichtigste Publikationsorgan der westlichen Eliten, fasst eine aktuelle Pentagonstudie zusammen und betitelt ihre Analyse "The next war": Nach 1945 bestünde erstmals die Aussicht, dass ein direkter Krieg zwischen den Großmächten geführt würde.

Wolf Biermann hatte einst den Dichter und DDR-Minister Johannes R. Becher verhöhnt, die lyrischen Musen hätten ihn im Staatsamt verlassen. Seit der Stachel des Ex-Staatsfeinds Biermann dann selbst von erektiler Dysfunktion befallen und ihm jahrzehntelang keine starke Zeile mehr gelungen war, schlüpft dieser wieder ins markterprobte Opfergewand, als Staatsfeind wenigstens posthum: Mordanschläge der Stasi, abgehörte Telefone, Liebeskuppeleien und die ganzen anderen Schikanen "gingen im Westen lückenlos weiter" ("Warte nicht auf bessere Zeiten", Propyläen 2016, S.474).

Sehr verehrter Herr Präsident Wladimir Putin,

da ein Teil unserer deutschen PolitikerInnen sich offensichtlich weigert, die Rechtsnachfolge der bürgerlichen Revolution von 1789 und des Code Civile (was Unschuldsvermutung und Gewaltenteilung anbetrifft) anzutreten und jeder dahergelaufene Schmierenjournalist glaubt, Staatsanwalt und Richter in Einem zu sein und Russland für alles und jedes verantwortlich machen zu dürfen, möchte ich Ihnen auf diesem Weg herzlich und persönlich zu Ihrer überzeugenden Wiederwahl als russischer Präsident gratulieren.

Am Samstag haben in Hannover mehr als zehntausend Menschen gegen den Militäreinsatz der Türkei in Syrien demonstriert. Prominente Künstler wie Kontantin Wecker und Dieter Hallervorden und Abgehordnete der Partei DIE LINKE hatten zuvor auf Initiative von Diether Dehm die Anmeldung von Demonstration und Kundgebungen übernommen.

Fragen an Diether Dehm
(anlässlich seines Abschieds vom Amt des niedersächsischen Landesvorsitzenden am 19. November 2010 - nach sieben Jahren)