
Aus gegebenem Anlass schrieb der Abgeordnete für die Partei DIE LINKE im Deutschen Bundestag, Dr. Diether Dehm, an die Kulturchefin der Süddeutschen Zeitung.
Sehr geehrte Frau Zekri,
auf der ersten Feuilleton-Seite der heutigen Ausgabe Ihrer Zeitung kommentieren Sie – wie andere Blätter auch – dass in einem offenen Brief an den Ältestenrat und die Fraktionen im Bundestag "Künstler, Kulturschaffende und Kulturpolitiker" davor warnen, der AfD den Vorsitz im Kulturausschuss zu überlassen.
Von Michael Fleischmann
Auf Einladung der Linken hat der Arzt und Kardiologe Eberhard Neumann vor rund 50, oft fachkundigen Zuhörern aus dem Gesundheitswesen am vergangenen Sonntag im niedersächsischen Bad Pyrmont über Auswirkungen der Privatisierung auf die Krankenhäuser berichtet. Weiteres Thema der Veranstaltung war die Situation der niedergelassenen Ärzte. Als Kenner des Gesundheitswesens arbeitete der 75-Jährige in verschiedenen Kliniken und betreibt heute eine Praxis in Berlin.
Wie bereits nach anderen Schuldiskussionen landete Dr. Diether Dehm soeben an der Ernst Reuter Schule in Pattensen auf Platz zwei. In offener Abstimmung votierten die Schüler auf Platz eins für Dr. Matthias Miersch (SPD), gefolgt von Dr. Diether Dehm (LINKE). Auf den weiteren Plätzen folgten Liam Harrold (Grüne) und recht abgeschlagen Dr. Monika Flachsbarth (CDU).
Dehm punktete besonders mit klarem Nein gegen die NATO, für eine Vermögenssteuer und für die Entkriminalisierung von Drogen.
Der Anstieg für Sozialleistungen um 3,7 Prozent von 2015 auf 2016 wurde aufgeregt und mit dem Begriff „Kostenexplosion“ kommentiert. Ganz zu Unrecht: Sozialausgaben steigen, wenn Preise, Bevölkerung, Renten usw. steigen. Der Anteil der Sozialausgaben an der Wirtschaftsleistung bleibt seit Jahren ungefähr gleich. Jedoch: Hohe Sozialleistungen trotz relativ geringer Arbeitslosigkeit sind ein deutlicher Hinweis auf viele schlecht bezahlte Jobs.
Die IG Metall Salzgitter/Peine verteilt einen Wahlcheck, der zentrale Positionen der Parteien aus gewerkschaftlicher Sicht bewertet, in den Betrieben der Region. Nach Berichten von Kollegen sorgt der Flyer in den Großbetrieben in Salzgitter für große Aufmerksamkeit.
Wer kennt sie nicht: die gesalbten Sonntagsreden von FDP, CDU und CSU, die sich dabei überbieten, sich dem Mittelstand anzudienen. Sie tun so, als seien sie für die kleinen und mittleren Unternehmer 1 , für die Handwerksmeister, für die selbständigen Kreativen erste Adresse – aber bislang haben sie vorzugsweise für Konzerne, Machtbanken und Groß- Spekulanten Politik gemacht.
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Kontakt:
Dr. Diether Dehm
info@diether-dehm.de

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