Peter Sodann, populärer ARD-„Tatort“-Kommissar („Bruno Ehrlicher“), erfolgreicher Theaterintendant mit schwarzen Zahlen und laut Umfrage beliebtester Bürger in Sachsen-Anhalt hatte am 4.Juli 05 öffentlich erklärt, für die „Linkspartei“ in den Bundestag ziehen zu wollen. In den Stunden und Tagen darauf brach ein riesiger Druck von Seiten etablierter Parteienvertreter  in der ARD („Totales Bildschirmverbot!“) und von  privaten Medien gegen ihn los, der ihn drei Tage später zum Rückzug veranlasste. Mit dem Star-Schauspieler sprach nun sein Künstlerkollege Diether Dehm, Spitzenkandidat der „Linkspartei“ in Niedersachsen.

ND 30.7.05


Die Pluralität freier, antikapitalistischer Meinungen war nie die Domäne der Berliner Parteispitze. Denken wir an damals, als sie ewig-eisern gegen sämtliche marxistisch und radikaldemokratisch orientierte Dissidenten im  PV und auf sicheren Europa-Listenplätzen (Wagenknecht, Pflüger) mit Trick- Rethorik zu hämmern suchte.


Laut Lexikon ist Konstantin Wecker („Sag Nein!“ „Willy“) der populärste Liedermacher Deutschlands. Mit ihm sprach sein Kollege Diether Dehm (Autor von „1000mal berührt“), der für die „Linkspartei“ in Niedersachsen auf Platz 1 kandidiert. Am 13.September 19h treten beide in Hannover „Am Steintor“ unter „Kultur von links“ auf - zusammen mit Chumbawamba, Peter Sodann usw.

betrieb & gewerkschaft - 15. August 2005

Diether Dehm, Autor von „1000mal berührt“, „Faust auf Faust“, „7 Tage lang“, Ex-Manager von BAP und Katarina Witt, war 33 Jahre in der SPD, für die SPD im Bundestag, sowie in der Frankfurter Stadtregierung und war bis 1997 der Bundes-Chef der 43 000 SPD-Unternehmer. 1998 ging er zur PDS, erhielt als deren OB-Kandidat in Lörrach 18% und ist heute Spitzenkandidat der „Linkspartei“ in Niedersachsen.


Delegierte des PDS-Parteitages stimmten Namensänderung zu. Umfrageergebnisse nähren die Aufbruchstimmung. Stärken der außerparlamentarischen Bewegung angemahnt

http://www.jungewelt.de/2005/07-18/001.php
Wera Richter - 18.07.2005

Aufbruchstimmung im Kongreßzentrum am Berliner Alexanderplatz. Am Sonntag sagten 74,6 Prozent der Delegierten des PDS-Parteitages ja zur Umbenennung ihrer Partei in »Die Linkspartei.«. Als Kurzbezeichnung wurde »Die Linke.« beschlossen.