DIE LINKE.PDS Niedersachsen
Gf. Landesvorstand - Hannover, 06.12.2005

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
für eure heutigen Proteste in den Conti-Werken möchten wir euch unsere ausdrückliche Solidarität aussprechen.


Diether Dehm ist europapolitischer Sprecher der Linksfraktion im Deutschen Bundestag.
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=81564&IDC=43&DB=O2P
25.11.2005 - Brüsseler Spitzen - Diether Dehm

Mit der europäischen Dienstleistungsrichtlinie, nach ihrem Urheber, dem früheren Mitglied der EU-Kommission auch »Bolkestein-Hammer« genannt, sollen unter dem Banner europäischer Konkurrenzverschärfung Löhne, Sozial- und ökologische Standards weiter nach unten geplättet werden. Von der früheren rotgrünen Bundesregierung wurde dies, solange es heimlich geschah, vorbehaltlos unterstützt. Das änderte sich im Schleswig-Holstein-Wahlkampf wegen immer stärker werdender Proteste. Kanzler Schröder schwenkte um, sprach sich plötzlich heftig gegen den Richtlinienvorschlag aus.


Lafontaine und Wagenknecht warnen vor nahezu unveränderter EU- Dienstleistungsrichtlinie. Mehrheit im Europäischen Parlament ignoriert breite Ablehnung
http://www.jungewelt.de/2005/11-24/001.php
Klaus Fischer - 24.11.2005

Die EU-Dienstleistungsrichtlinie ist nicht tot. Das nach dem früheren EU-Kommissar Frits Bolkestein benannte Papier droht nun im Januar doch vom Europäischen Parlament (EP) verabschiedet zu werden. »Im Kern wurde an Bolkestein nichts verändert«, warnte Oskar Lafontaine am Mittwoch in Berlin. Der Chef der Fraktion Die Linke im Bundestag hatte gemeinsam mit der Europaabgeordneten Sahra Wagenknecht zu einer Pressekonferenz eingeladen, an der auch die Linkspartei-Abgeordneten Ulla Lötzer und Diether Dehm teilnahmen.


Gegenöffentlichkeit contra BND-Medien
Die Linke braucht eigene Kulturarbeit, nicht Gnade der Verlagskonzerne
Von Diether Dehm  - 22.11.2005

Daß die Linkspartei jetzt unter den für sie nachgerade idealen Startbedingungen einer Großen Koalition mit 54 Abgeordneten in den Bundestag einzieht, dürften die Schreibagenten der Herrschenden, die mit ihnen verknüpften Nachrichtendienste und die restliche meinungsbeherrschende Kaste zu besonders aggressiven  Gegenangriffen veranlassen.


Linkspartei stellt keinen Kandidaten als Bundestagvize mehr auf
http://www.lvz-online.de/aktuell/content/177937.html
Maja Zehrt - 10.11.2005

Berlin. "Pfui Teufel!" Der Liedermacher und Linksparteiabgeordnete Dieter Dehm findet als Erster Worte für die finale Wahlschlappe seines Parteivorsitzenden Lothar Bisky. Ansonsten herrscht Stille. Bisky sitzt fassungslos in der vierten Reihe seiner Fraktion. Bei der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags am 18. Oktober thronte er noch in Reihe eins. Dort repräsentiert nun Dagmar Enkelmann die Linke. Vielleicht wollte Bisky zur Schlichtung beitragen, sich aus dem Rampenlicht nehmen. Um den Posten des stellvertretenden Bundestagspräsidenten hatte er sich nicht gerissen.