Anhörung der Fraktion DIE LINKE im Bundestag am 27.5.2011

"Brauchen kleine und mittelständische Unternehmen einen Rettungsschirm? Wie lassen sich Wirtschaftskraft und Wirtschaftslast gerechter verteilen und die Innovationspotenziale von KMU besser fördern? Wie ist eine linke Mittelstandspolitik zu gestalten?" Über 100 Gäste aus Wirtschaft und Politik diskutierten auf der Anhörung der Linksfraktion im deutschen Bundestag diese Fragen. "Es ist höchste Zeit diesen Dialog zu führen", so der mittelstandspolitische Sprecher der LINKEN, Dr. Diether Dehm, "um gegenseitige Missverständnisse auszuräumen und eine soziale und tragfähige Wirtschaftspolitik zu definieren, die nicht den Interessen des Großkapitals und der Banken folgt."

Auf der Mai-Kundgebung sieht der DGB-Kreisvorsitzende Michael Sandte Deutschland in einer Schieflage
Von Karl-Ernst Hueske
Braunschweiger Zeitung, Wolfenbuettel: 2. Mai 2011, Wolfenbütteler Zeitung

*WOLFENBÜTTEL.* "Monopoly, wir sind nur die Randfiguren in einem großen Spiel", sang Diether Dehm bei der Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Wolfenbüttel.
Mit dieser Nebenrolle will sich der Bundestagsabgeordnete der Linkspartei und bekannte Liedermacher allerdings nicht abgeben. In einer sehr emotionalen und kämpferischen Rede zeigte er nicht nur die Missstände in unserer Gesellschaft auf, wobei er insbesondere die Deutsche Bank als "Krebsgeschwür für die Demokratie und die Wirtschaft" geißelte. Auch die Atomlobby kritisierte der Redner. Atomlobby und Deutsche Bank hätten zusammen dafür gesorgt, dass der Ausbau der regenerativen Energien behindert worden sei.
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In der Nacht vom 2. auf den 3. April gab es wieder Übergriffe von Rechtsradikalen u. a. auf die „Alte Molkerei“, das „Epizentrum“ und das Büro der LINKEN (Wahlkreisbüro von Dr. Diether Dehm, MdB, und Hans-Henning Adler, MdL).
Auf dem Gelände der „Alten Molkerei“ wurden friedlich zusammensitzende Menschen von sieben bis zehn Nazis angegriffen. Auf die Bewohnerinnen und Bewohner, deren Gäste und in der Nähe abgestellte Kraftfahrzeuge wurde mit Ziegelsteinen geworfen, rechte Parolen wurden gebrüllt.

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Diether Dehm, Mitglied des Vorstandes der Linken, will Kapitalismus und Sozialismus intelligent mischen. Mit ihm sprach Wolfgang Suckert.

Ist Ihre Linkspartei momentan ein schnittiger Ozeanliner oder dümpelt sie als schwerer Tanker auf Reede dahin?
Ich kenn mich in der maritimen Sprache nicht so aus. Ein schnittiger Ozeanliner wollten wir aber nie sein. Wir sind ein kräftiges Boot, aber in einer sehr schweren See.