Der Unterhaltungsautor und Verleger, Diether Dehm, ebenfalls streitbarer mittelstandspolitischer Sprecher der linken Bundestagsfraktion, ist in der Nacht zum heutigen Samstag einstimmig zum Bundesvorsitzenden der Linken Unternehmerinnen und Unternehmer von deren Delegiertenkonferenz (wieder-)gewählt worden.
Dehm plädierte erneut für Ungleichbehandlung: "Aus der Krise kommen wir nur mit mehr Freiheit für Handwerk und Mittelstand! Und durch weniger Freiheit für die Deutsche Bank. Auch mit öffentlich-rechtlichen Unternehmen, wie ARD und Sparkassen, Gemeinwohlwirtschaft und Genossenschaften gibt es echte unternehmerische Alternativen zum Raubtierkapitalismus à la Deutsche Bank."

Diether Dehm nimmt Stellung zu der aktuellen Bundespräsidenten-Kandidatinnenfrage innerhalb der Linken:

 

"Beate Klarsfeld wäre ein großartiges Signal für den persönlichen Mut und unsere spezifische antifaschistische Tradition, die wir gegen Gauck setzen.

Luc Jochimsen hat dem Geschachere von SPD und CDU bei der letzten Präsidentennominierung eine große Würde entgegen gesetzt.

Mein absoluter Favourite wäre natürlich Prof. Dr. Christoph Butterwegge. Das hängt damit zusammen, dass die Positionen der Linken gegen die Krisenprofiteure, die deutsche Banken- und Konzernmacht, ins Zentrum aller Diskussionen dieser Wochen und Monate gehören. Es ist der thematische Diskurs unserer großangelegten Alternativen gegen die kapitalistische Flickschusterei in Sachen Griechenland- und Eurorettung, was bei mir den Ausschlag gibt. Christoph Butterwegge kenne ich seit über drei Jahrzehnten als einen Ausnahmewissenschaftler, der es zudem versteht, komplizierteste ökonomische Abstraktionen in menschlich konkrete Nähe zu bringen."

Zur Nominierung des Bundespräsidenten-Kandidaten Joachim Gauck, erklärt der Europapolitische und Mittelstandspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Dr. Diether Dehm:


Wer "der Wirtschaft Freiheit nehmen will", ist für Gauck "geschichtsvergessen". Stadtviertel sieht er mit allzuviel Zuwanderern und "allzuwenig Altdeutschen".

Im Großentaft-Dorfgemeinschaftshaus und dann, wie im Vorjahr, im Bürgerhaus Eiterfeld gab Diether Dehm vor 600 Leuten den Ebbelwoi-Wirt Heinz Schenk

Zitat: "Warum hat der Kai Diekmann von der Bildzeitung so wunderbar eng anliegende Haare? Des is kein Gel. Kein Haarnetz. Keine Creme. Des ist Natur! Wenn man das halbe Leben im Enddarm vom Josef Ackermann gesteckt hat, wird des so..." / "Nööö, der Gabriel hatte mit Hartz IV nix zu tun. Auch net mit Afghanistan. Der Gabriel hat eine dicke Haut. Dem seine Haut ist so dick, dass man auch ohne Rückgrat darin stehen kann!".

Sein Beitrag wurde mit der höchsten karnevalistischen Beifallsform: der Rakete* bedacht.


*[Ein Mix aus Klatschen, Trampeln und "Ooohhhh"-Rufen]

Zur aktuellen Geschäftspolitik der "Deutschen Bank" erklärt der Bundestagsabgeordnete und ihr langjähriger Kritiker Dr. Diether Dehm:

Schamlos legte die Deutsche Bank einen 700 Millionen Fonds auf, bei dem auf die Lebenserwartung von Menschen gewettet wird. Das ist selbst dem Bankenverband zu viel und er kommentiert „Dies ist mit unserer Wertordnung, insbesondere der in ihrem Mittelpunkt stehenden Unantastbarkeit der menschlichen Würde, kaum in Einklang zu bringen“.