Pressemitteilung zur Hausdurchsuchung der Vereinsräume des kurdischen Verbands Nav-Dem in Hannover:

"Es klingt wie eine Revanchefoul der Behörden, weil deren Newroz-Verbot am 17. März nicht durchging: Drangsalien gegen Kurdinnen und Kurden, die um ihre ermordeten Landsleute trauern. Diese Hausdurchsuchung als neue Schikane ist eine Schande für Niedersachsen!

"Mit seinem Auslieferungsantrag gegen Carles Puigdemont hält der Generalstaatsanwalt nicht die nötige Distanz zu den Fußstapfen der furchtbaren deutschen Justiz. Der letzte katalanische Repräsentant Companilys wurde von der Gestapo 1940 ausgeliefert und unter dem Franco-Regime sofort ermordet", erklärt der Bundestagsabgeordnete Dr. Diether Dehm (DIE LINKE.).

Zur Ausweisung von vier russischen Diplomaten aus der Bundesrepublik und der Forderung des neuen Außenministers Maas, Russland müsse "endlich seiner Verantwortung gerecht werden, eine konstruktive Rolle einnehmen und seiner Aufklärungspflicht nachkommen" erklärt Dr. Diether Dehm, Bundestagsabgeordneter DIE LINKE:

"Angesichts der anhaltenden Gräueltaten gegen kurdische Zivilisten durch die Freie Syrische Armee (FSA) in Afrin, ist die Listung und strafrechtliche Verfolgung der FSA und ihres politischen Arms, der 'Nationalkoalition syrischer Revolutions- und Oppositionskräfte' als terroristische Organisation in Deutschland geboten. Bundes- und Landesregierung dürfen hier nicht weiter wegschauen", erklärt Diether Dehm, Mitglied des Deutschen Bundestages.

Nachdem jetzt durch die Polizei mitgeteilt wurde, dass die Immunität des Abgeordneten Dr. Diether Dehm aufgehoben werden soll, um ein Ermittlungsverfahren wegen einer Straftat (Hochhalten einer Öcalan-Fahne) einzuleiten, teilt der Abgeordnete mit, dass er um seine Immunität kämpfen wird, weil er sie genau aus dem Grund und in dem Sinne eingesetzt hat, wozu dieses demokratisch-parlamentarisch erkämpfte Privileg der Immunität für Abgeordnete auch da ist: Nämlich zu deeskalieren und andere, die über Immunität nicht verfügen, von Straftaten abzuhalten und das Risiko zu reduzieren. Der Einsatz war also im Ganzen deeskalierend – jeder der das Video sieht, wird das bestätigen können.