20.11.2015, 16:00 Uhr bis 21:00 Uhr - DGB-Haus Essen, Teichstr. 4, 45127 Essen

Die Kriegsführung ist längst mehr als bloße Waffengewalt: Militärs und Kriegseinrichtungen kämpfen um Köpfe und Meinungen sowie die mediale Deutungshoheit. Im Internet tobt der sogenannte Cyberwar. DIE LINKE setzt sich seit jeher gegen Krieg als Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln ein. Auf unserer Fraktion vor Ort Veranstaltung wird Oskar Lafontaine, ehemaliger Vorsitzender der Partei DIE LINKE Partei und Fraktionsvorsitzender im Bundestag, über Alternativen für eine echte Friedens- und Sicherheitspolitik in Europa sprechen. Zuvor wird jedoch beleuchtet, wie gezielte Falschinformationen und das sogenannte »embedded journalism« öffentliche Meinungen beeinflussen, sowie die Aufrüstung der NATO verschleiern.

Was schlägt DIE LINKE vor?

Eine Gedenkveranstaltung am 13. November um 15:00 Uhr im Deutschen Bundestag, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Veranstaltungsfoyer

Gerhard Zwerenz wurde am 3. Juni 1925 in Gablenz/Sachsen als Sohn eines Ziegeleiarbeiters und einer Textilarbeiterin geboren.

Er begann nach der Schulzeit eine Kupferschmiedlehre, meldete sich 1942 freiwillig zur Wehrmacht, nahm zwei Jahre lang am Zweiten Weltkrieg teil und geriet 1944 nach seiner Desertion zur Roten Armee bei Warschau in sowjetische Kriegsgefangenschaft. 1948 kehrte er aus der Kriegsgefangenschaft in die damalige sowjetische Besatzungszone zurück.

15. Oktober 2015 20:00 Uhr- 22:00 Uhr
Ort: PallasT, Pallasstraße 35/Ecke Potsdamer Straße

Die Aktion, mit der alles anfing: Während der Debatte des Deutschen Bundestages am 25. April 2013 über die Beschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr protestierten vier AktivistInnen auf der Tribüne. Ihre Hände waren rot wie Blut. Sie hielten sie hoch und riefen: "Ächten Sie die Kampfdrohnen". Sie wurden des Saales verwiesen und sollen nun eine Ordnungsstrafe zahlen.

Geheimdienstliche Überwachung und Möglichkeiten der Gegenwehr

Vortrag von Dr. Rolf Gössner
Montag, 5. Oktober 2015, 19 Uhr

ver.di Höfe, Veranstaltungszentrum Rotation, Saal 3, Goseriede 10, Hannover

Bis zu den Enthüllungen von Edward Snowden konnte sich kaum jemand vorstellen, wie umfassend die Massenüberwachung durch diverse Geheimdienste inzwischen schon geworden ist. Betroffen sind Millionen von Menschen weltweit. Ausgespäht werden fast alle gesellschaftlichen Bereiche. Auch deutsche Geheimdienste, an vorderster Front der Bundesnachrichtendienst (BND), sind in dieses globale Überwachungssystem eingebunden. Bürger- und Menschenrechte werden durch diese ausufernde Kontrolle immer mehr zur Disposition gestellt. Thematisiert wird ferner die Verstrickung des Inlandsgeheimdienstes "Verfassungsschutz" in Neonaziszenen und in die Mordserie des so genannten Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU), die geheimdienstliche Unterstützung beim Aufbau rechter Strukturen und die Finanzierung von "V-Leuten".

100 Jahre nach der Zimmerwalder Konferenz: Imperialismus heute – Differenzen verstehen – Spaltungen überwinden

04. Oktober 2015 | 10-17 Uhr | Haus der Demokratie und Menschenrechte | Greifswalder Straße 4 | 10405 Berlin

Niemals in der Weltgeschichte gab es eine dringendere, eine höhere, eine erhabenere Aufgabe, deren Erfüllung unser gemeinsames Werk sein soll. Kein Opfer zu groß, keine Last zu schwer, um dieses Ziel: den Frieden unter den Völkern zu erreichen.
Zimmerwalder Manifest von 1915