Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eines der Sprachrohre der Arbeitgeberseite das Lied vom allgemeinen Fachkräftemangel in die Welt hinausposaunt. Mit stichhaltigen Fakten hat das allerdings wenig zu tun ...

Unstrittig ist, dass in bestimmten Branchen Engpässe an qualifiziertem Personal auftreten. Beispielsweise bei Pflege- und Grundschullehrkräften oder in den Ingenieursberufen. Aber in den meisten Berufen gibt es deutlich mehr Arbeitssuchende als freie Stellen. Die Probleme der Betriebe sind vielfach hausgemacht. Denn wer gutes Personal will, muss auch ausbilden ...

Auch unterlassen es viele Unternehmen, durch attraktive Arbeitsbedingungen gutes Personal dauerhaft an sich zu binden.

Über Jahrzehnte galt in Deutschland ein unumstößlicher Grundsatz: Wächst die Wirtschaft, profitieren alle Menschen davon. (...)

Doch wie bei so vielen Mythen gilt: Je weiter sie zurückliegen und je weniger sie mit der Realität zu tun haben, desto mehr verblasst die Erinnerung an sie. Denn trotz persönlicher Anstrengung haben viele Menschen das berechtigte Gefühl, dass sie auf keinen grünen Zweig kommen und dauerhaft vom Erfolg ausgeschlossen sind.

Dabei sind die wirtschaftlichen Kennziffern der letzten Jahre positiv: Nach dem Beben der Finanzmarktkrise hat sich das Bruttoinlandsprodukt stabil nach oben entwickelt.

Dem geplanten Wirtschaftsbeirat der Grünen, welcher mit rund 50 Managern, Unternehmern und Vertretern von Wirtschafts- und Branchenverbänden besetzt sein wird, werden dem Vernehmen nach auch Vorstandsmitglieder von BASF und dem Pharmakonzern Roche angehören. Dr. Diether Dehm, mittelstandspolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, kommentiert:

Beiliegende Erklärung durfte Diether Dehm bis gestern Abend durch Facebook als Werbeanzeige nicht veröffentlichen. Grund: er hatte einen ZDF-Witzversuch Böhmermanns hinterfragt und dazu dessen Verbalinjurie gegen Erdogan, "Ziegenficker", kritisch zitiert. Was von beidem der Zensurgrund für Zuckerbergs Imperium war (der sonst oft gar Holocaustleugner schützt), ist noch nicht rekonstruabel.

Mein statement an diverse anfragende Medien

Es tut mir leid, dass mein interner Zwischenruf per Facebook und Twitter an Sie gelangt ist. Rechtliche Schritte gegen falsche Tatsachenbehauptungen in Medien behalte ich mir vor.

Mein Zwischenruf erfolgte nach mehreren Angriffen auf die abwesende Sahra Wagenknecht - nach deren angekündigtem Verlassen des Fraktionssaals für eine öffentliche Veranstaltung, dem sie viereinhalb Stunden zuvor aktiv beigewohnt hatte.