coronatalkAm Sonntag, 24. Januar, 18:00 via ZOOM (gratis, Daten unten)

Die Situation für Millionen Selbständige, mittelständische Unternehmen und deren Beschäftige wird immer prekärer: Corona-Hilfen sind kompliziert, in der Beantragung und Regelung widersprüchlich, zu niedrig. Am Schlimmsten aber: Bei Etlichen ist seit Monaten noch nichts angekommen. Im Schatten eines drohenden "harten" Lockdowns" stehen bereits jetzt Hunderttausende vor den Scherben Ihrer Existenz. Auch das Kurzarbeitergeld reicht gerade im unteren Lohnsegment manchmal kaum zum Überleben. Gleichzeitig stopfen sich globale Konzerne wie Amazon auch in der Krise die Taschen voll, ohne eine wirksame Besteuerung und ohne wenigstens kleinste Teile der Gewinne in Form von Lohnerhöhungen und besseren Arbeitsbedingungen an die Beschäftigten weiterzugeben.Der Lockdown ohne Augenmaß hat keine kapitalistische Marktbereinigung zur Folge, sondern eine Marktauflösung. 600.000 Arbeitsplätze werden nach Ansicht des Ökonomen Gabriel Felbermayr in Deutschland den Lockdowns zum Opfer fallen. Bedeutet: Die Werte der pleite-gehenden Unternehmen fallen den nächstgrößeren zu und ermächtigen diese Konzerne zum transnationalen Marsch in den Billiglohn!

Der Technische Direktor des FC St. Pauli war nie nur ein normaler Fußballer. Ich sprach mit dem linken Ex-Fußballer über sein Engagement und das historische Drumherum. Ewald Lienen (wer von den Älteren erinnert sich nicht daran, als Norbert Siegmann von Werder Bremen ihm mit den Stollen den Oberschenkel aufschlitzte, weshalb Lienen seine Karriere frühzeitig beenden musste) ist Mitbegründer von "Sportler für den Frieden", die in den 80er gegen die US-Atomraketen protestiert haben. Sein Engagement gegen Imperialismus und soziale Ausbeutung hat seither nicht nachgelassen. Später wurde er erst Trainer und dann Direktor beim sagenumwobenen FC St. Pauli in Hamburg. Dort besuchte ich ihn im Millerntor-Stadion, bewunderte eines der schönsten Fußballspiele der letzten Wochen (gegen Sandhausen) und führte anschließend ein Interview mit der linken Fußballerlegende.

Gespräch mit Margarita Bityutski von RTdeutsch über neue mögliche politische Konstellationen mit dem Ziel eines humanen, sozialen, gewerkschaftlich und am Frieden orientierten und ökologischen deutschen Staates.

Über die Zusammenarbeit von Geheimdiensten mit den Medien und wie das Internet als Diffamierungsmaschine missbraucht wird. Diether Dehm im Gespräch mit Erich Schmidt-Eenboom und Dirk Pohlmann.

Fast hundert Minuten Interview, in dem Persönliches, Politisches und der Künstler zur Sprache kommen. Einigen Raum nimmt Diether Dehms Roman Bella Ciao ein, der jetzt auch aufwendig als Hörbuch produziert worden ist. Das Lied Bella Ciao hat dadurch, dass El Profesor aus der von Netflix produzierten Erfolgsserie "Haus des Geldes" wiederholt die Hymne der italienischen Partisanen im Zweiten Weltkrieg anstimmte, gerade eine europaweite Renaissance erlebt.

Für diese fünf Seiten hatte die Spiegelredakteurin ("bei mir läuft oft alles drunter und drüber") tagelang ihr eigenes Terminchaos in mein Büro&Arbeitsleben gedrängelt! Auf dass sie dann so kühne Kuriositäten entdeckt, wie: ich sei ein "singender Barde", ich hielte sie (das erwähnt sie gleich zweimal!) für eine "schöne Frau". Und ich sei ein "Nachtfalter" - was sie dann ausschließlich mit Fotos vom strahlenden Tage "belegt".

(Die Zitate hat sie mir teilweise ebenso kühn in den Mund gelegt )

Spiegel in der Vorschau 

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