"neu leben" das junge magazin. juli 1991

15.07.2010
Zwölf soziokulturelle Diskussionsanstöße zum EU-Jahr „gegen Armut“


                               Armer Mann und reicher Mann
                               standen da und sahn sich an
                               und der Arme sagte bleich:
                               wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.
                               (Bertolt Brecht)

Am Sonntag, dem 13. Juni, fand wieder ein "Roter Bock" statt.

Diesmal dabei (auf dem Foto v.l.n.r.: Victor Grossman, Journalist; Klaus Ernst, MdB, Vorsitzender der Partei DIE LINKE; Vera Friedländer, Autorin; DD; Hanno Harnisch, Journalist, stellv. Pressesprecher der Linksfraktion im Deutschen Bundestag.

Hanno Harnisch begann die Gesprächsrunde, da Diether Dehm nach seinem Auftritt am Samstagabend auf der Burg Waldeck (siehe Interview aus der „jungenWelt“) erst früh nach Berlin kommen konnte. 

 

Mehr Bilder von der Veranstaltung befinden sich in unserer Galerie

Diether Dehm feierte seinen 60sten Geburtstag am 20.04.2010 in Berlin und diskutierte mit Weggefährten. Zu Gast waren: Peter Gauweiler, Gregor Gysi, dd, Oskar Lafontaine, Ottmar Schreiner [v.l.n.r.]

 

Diether Dehm feierte seinen 60sten Geburtstag in Berlin und diskutierte mit Weggefährten. Zu Gast waren: Peter Gauweiler, Gregor Gysi, dd, Oskar Lafontaine, Ottmar Schreiner [v.l.n.r.]

Deutsch-Israelisch-Palästinensische Friedenserklärung
Tote, Verletzte, Vernichtung und Zerstörung, Wut und Enttäuschung – das war das Ergebnis des Gaza-Krieges. Auf alten Hass türmte der Krieg neuen Hass. Die Spirale der Gewalt ist kaum noch zu stoppen. Die Menschen in Gaza brauchen Hilfe, diese Gewissheit verbreitete sich in vielen Teilen der Welt.

Doch Israel blockiert fortdauernd den freien Zugang zu Gaza und den Transport von Hilfsgütern. Dass Menschen aus verschiedenen Ländern sich selbst für Hilfe eingesetzt, Güter gesammelt und sich auf den Weg nach Gaza gemacht haben, zeigt: Die Menschlichkeit ist lebendig geblieben.

Der militärische Angriff auf die Hilfsschiffe ist ein furchtbares Verbrechen. Und wieder Tote und Verletzte, Zerstörung und neuer Hass.
Damit muss endlich Schluss sein!
Den Freundinnen, Freunden, Familien der Opfer dieses Überfalls sprechen wir unser Mitgefühl aus.