Gäste waren diesmal:

  • Sahra Wagenknecht, MdB
  • Hilmar Thate, Schauspieler
  • Carlos Alberto Querales Rivero, Geschäftsträger der Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in Deutschland

Am Piano begleitete die Veranstaltung in bewährter Weise: Michael Letz

 

Zum nachträglichen Anhören:

{denvideo http://blog.swiola.de/wp-content/100314_roterbock_teil1.mp3}
Gespräch mit Carlos Alberto Querales Rivero, Geschäftsträger der Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in Deutschland

{denvideo http://blog.swiola.de/wp-content/100314_roterbock_teil2.mp3}
Gespräch mit Sahra Wagenknecht, MdB

{denvideo http://blog.swiola.de/wp-content/100314_roterbock_teil3.mp3}
Gespräch mit Hilmar Thate, Schauspieler )

 

*Danke an Olaf Swillus für die Audio-Dateien.*

Diether Dehm sagte nach dem stillen Gedenken der Opfer von Kundus: "Selten habe ich mich im ‚Hohen Haus‘ so bei mir, so würdig und so hoch gefühlt wie heute."
Er zeigte sich beeindruckt von dem Gedicht von Volker Braun in der Berliner Zeitung vom 02. März 2010:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0302/seite1/0099/index.html

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am Beispiel des früheren EDC-Eigentümers und jetzigen Großkunden Universal zeigt sich die unmenschliche und wirtschaftlich zerstörerische Fratze des entfesselten Konzern- und Finanzmarktkapitalismus, in dem die kurzfristige Gewinnabschöpfung Vorrang vor langfristig nachhaltiger Unternehmenspolitik erhält. Es ist ein Skandal, dass ein Großkonzern ein gesundes Unternehmen der kurzfristigen Profitmaximierung opfert und damit die Zukunft von 1.500 Beschäftigten der Stammbelegschaft und der Zulieferbetriebe aufs Spiel setzt. Ein "Aus" von EDC gefährdet zudem die wirtschaftliche Zukunft der Region, da neben Arbeitsplätzen auch Know-How, Produktionskapazitäten und Infrastruktur verloren gehen. Hier ist die Landesregierung gefordert, sich unmissverständlich und vehementer für eure Interessen - den Erhalt aller Arbeitsplätze und des Standorts - einzusetzen!

Erklärung der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag zum heutigen Generalstreik in Griechenland
Die Fraktion DIE LINKE. erklärt sich solidarisch mit den Forderungen der Gewerkschaften und Beschäftigten in Griechenland. Es kann nicht sein, dass jetzt die Beschäftigten die Zeche für die Krise in Griechenland zahlen sollen.
Die Krise in Griechenland hat europäische Wurzeln: Innerhalb der Eurozone herrschen enorme wirtschaftliche Ungleichgewichte. Den Defiziten Griechenlands und anderer Mitgliedstaaten stehen hohe Exportüberschüsse von Staaten wie Deutschland gegenüber. Im Rahmen einer engeren europäischen Abstimmung der Wirtschaftspolitik muss auch Deutschland seine auf Lohn- und Steuerdumping basierende Exportpolitik grundlegend ändern.

 

www.linke-t-shirts.deAm 1. Dezember 2009 ist der Vertrag von Lissabon in Kraft getreten, gegen den Linke in Deutschland und Europa lange gekämpft haben. Das Vertragswerk, das die bisherigen zwei EU-Verträge erweitert und miteinander verkoppelt, bildet nun die rechtsverbindliche Grundlage für das politische Handeln der EU-Mitgliedstaaten.

Für DIE LINKE stellt sich daher die Frage, wie sie unter diesen Bedingungen ihren Kampf für ein sozial gerechtes, demokratisches und friedliches Europa fortsetzen kann. Diether Dehm und Gregor Schirmer zeigen im aktuellen Europa-Schwerpunktheft der Marxistischen Blätter Wege eines linken Umgangs mit dem Vertrag von Lissabon auf.

Die Verbaljauche, die FDP-Chef Guido Westerwelle nach der Hartz-IV-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die angeblich "spätrömische Dekadenz" der Beziehenden von Sozialleistungen kübelt, ist mehr als nur eine Stammtischparole aus der Business-Lounge. Sein eigentliches Angriffsziel bleibt der Sozialstaat. Kalkuliert hantiert er mit dem "Wörterbuch des Unmenschen", um sich als Propagandaminister der vorgeblichen "Leistungsträger der deutschen Wirtschaft" zu profilieren.