Diether Dehm schreibt über den Frankfurter Ehrenbürger Dr. Hermann Josef Abs

... "Steckbriefe mit verwilderten Gesichtern aus unteren Schichten prägen unser Bild vom Kriminellen; vom Seriösen hingegen: das Schmunzeln eines Oberen bei seiner Ehrung. Ein Neureicher mag vielleicht seine fahrigen Finger oder trippligen Schritte dämpfen. Grandezza bringt allein das lange vom Reichtum Umhegte. Das erst vermag der Gier zuzuschmunzeln: „Du hast doch alles. Sicher, du kannst auch dies hier kriegen. Aber warte ab. Dann fällt sein Preis“.  ..."

  • Den gesamten Text kann man sich als pdf herunterladen.

 

Der folgende Text wird im Linken Forum Niedersachsen in seiner zweiten Ausgabe im Jahr 2011 veröffentlicht. Den gesamten Text kann man sich als pdf bei uns herunterladen.
Dazu paßen außerdem:
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Ausschnitt aus "Bericht aus Berlin" vom 10. April 2011
* Brief an Gesine Lötsch und Klaus Ernst von Giesela Brandes-Steggewentz, Mandred Sohn, Diether Dehm, Kreszentia Flauger, und Hans-Henning Adler

 

Seit Jahrzehnten halten mir gemäßigte Kräfte auch entgegen, man könne doch nicht die Verstaatlichung der Deutschen Bank fordern, sondern dürfe nur, um dem Massenbewusstsein Rechnung zu tragen, ein paar finanzreglementierende Gesetze fordern. Wir müssen aber gerade jetzt, nach den Wahlschlappen, unser Alleinstellungsmerkmal, die Frage demokratischer Enteignung des für den Menschheitsbestand schicksalhaften Großkapitals noch gewitzter nach außen tragen. Da brauchen wir mit den Grünen nicht um einen Meiler mehr und mit der SPD nicht um 1 € mehr Mindestlohn zu streiten. Auch weil die Deutsche Bank über Jahrzehnte (H. Paulitz/Robin Wood: „Die Deutsche Bank – Manager der Klimakatastrophe“) mit Lobbyisten, ganzseitigen Anzeigen usw. die Verlängerung von Laufzeiten, das Ausbremsen von erneuerbarer Energie in Kommunen, Land und natürlich auch bei der Kanzlerin betrieben hat, weil die Deutsche Bank an der Tepco und somit an Fukushima beteiligt ist, weil sie im westindischen Erdbebengebiet Jaitapur und der Türkei AKWs finanziert. Es gibt Atomlobbyisten, die gehören nicht an Verhandlungstische, sondern hinter Schloss und Riegel!. Eins konnten wir aus der Grünen-Geschichte lernen: wie die mit frechen Aktionen im Parlament und draußen – sogar, nachdem sie 1990 aus dem Bundestag geflogen waren – Erfolge langfristig anlegten. Rote Politik kann mehr als grüne, aber nur mit langem kämpferischem Atem.

{flv} 2011-04-10_bericht_aus_berlin_nurdd {/flv}


Siehe auch: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6912924

Berlin: Haus der Kulturen 22.03.2011
Zitat Diether Dehm: "Prof. Verleger hält eine großartige Laudatio auf Barenboim (1.Reihe), unbedingt nachlesen: wunderbar mutig, heiter, jüdisch"

Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag schreibt auf seiner Seite dazu:
Der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim wird heute mit der Otto-Hahn-Friedensmedaille 2011 ausgezeichnet. Die Ehrung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) werde ihm bei einem Festakt im Haus der Kulturen der Welt von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) überreicht, teilte die Gesellschaft gestern in der Bundeshauptstadt mit. Der Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper erhalte die Medaille für sein Engagement für die Annäherung zwischen Israelis und Palästinensern sowie für den grenzüberschreitenden Austausch insbesondere junger Musiker, hieß es zur Begründung. Die Laudatio halte der Lübecker Neurologe und Mitglied des Direktoriums des Zentralrates der Juden in Deutschland, Ralf Verleger.
http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/kultur/artikeldetail/article/526/friedensmedaille-fuer-daniel-barenboim.html

Diether Dehm besuchte die Mahnwache am 20. März 2011 gegen den Krieg in Libyen in Berlin. Die Rede auf der Kundgebung hielt Gesine Lötzsch.

{denvideo http://www.youtube.com/watch?v=XMY598tuaxs}

Fragen an Diether Dehm
(anlässlich seines Abschieds vom Amt des niedersächsischen Landesvorsitzenden am 19. November 2010 - nach sieben Jahren)