Lasst mich abseits von all dem medialen Krank-Knarrenbauer-, Lindner-, Neuwahl-, Kubicki-, Prozentschwank-usw.-Oberflächengeplänkel (die Medien umgehen die sozialen Fragen wie Altersarmut, was immer wahlentscheidender wird, gerade wie der Teufel das Weihwasser) eine marxistisch materialistische Grundeinschätzung treffen:

gestaltende kraft

Trump hat den Iran und seine Verbündeten bis aufs Blut provoziert, um endlich in seinen Krieg zu kommen.

Wer jetzt noch einen Weltkrieg verhindern will, sollte nicht bloß wohlfeil dem Iran mäßigende Ratschläge geben, sondern gegen den US-Imperialismus auf die Straße gehen!

 

Roland Jahn, "Stasibeauftragter", forderte heute im Radio und dort als "DDR-Oppositioneller" betitelt, einstmals an sogenannten MfS-Hochschulen promovierte Doktortitel nachträglich mit dem Schriftzusatz "Stasi" zu delegitimieren.

"Die Entscheidung der Berliner Finanzverwaltung, dass antifaschistisches Engagement nichts mit Gemeinnützigkeit zu tun habe, ist ein brandgefährliches Signal gegenüber dem wachsenden rechten Terror.

Der Technische Direktor des FC St. Pauli war nie nur ein normaler Fußballer. Ich sprach mit dem linken Ex-Fußballer über sein Engagement und das historische Drumherum. Ewald Lienen (wer von den Älteren erinnert sich nicht daran, als Norbert Siegmann von Werder Bremen ihm mit den Stollen den Oberschenkel aufschlitzte, weshalb Lienen seine Karriere frühzeitig beenden musste) ist Mitbegründer von "Sportler für den Frieden", die in den 80er gegen die US-Atomraketen protestiert haben. Sein Engagement gegen Imperialismus und soziale Ausbeutung hat seither nicht nachgelassen. Später wurde er erst Trainer und dann Direktor beim sagenumwobenen FC St. Pauli in Hamburg. Dort besuchte ich ihn im Millerntor-Stadion, bewunderte eines der schönsten Fußballspiele der letzten Wochen (gegen Sandhausen) und führte anschließend ein Interview mit der linken Fußballerlegende.

Heute vor 50 Jahren wurde Willy Brandt - für mich der bedeutendste Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik - gewählt. Grund genug, einige Worte zu seiner Würdigung zu sprechen.