bewerbung

Liebe Genossinnen und Genossen,

Marxismus ist eine Bereicherung des pragmatischen Denkens. Mir als gelerntem Psy-
chosomatiker hilft das in der jetzigen Corona-Krise, um im Detail das Totalversagen
dieser Bundesregierung nachzuweisen. Deren horizontale Lockdownstrategie, deren
neoliberaler Präventiv- und Impfnotstand, das Test- und Zahlenchaos, schäbige
CSU-Maskendeals brauchen eine radikal nachgeschärfte Opposition von links. DAS ist
aktuell der Kampf gegen rechts! Nur vertikal, nur punktuell, nur eingrenzend ist diese
Epidemie, sowie alle bald nachfolgenden, zu bekämpfen. Augenmaß aber braucht Per-
sonal, mehr und qualifizierter! Nicht nur in Gesundheitsämtern und Pflegeeinrichtun-
gen. Gegen die Totalversager Spahn und Altmaier, gegen AfD, FDP, aber auch gegen
Grüne, ist also kluge, konfrontative Opposition angesagt, kein noch so punktueller Ku-
schelkurs. Wer Neoliberalismus jetzt nicht zerstört, zerstört Menschenleben, Arbeits-
plätze und Existenzen. Und: unser Immunsystem ist der beste Helfer gegen Viren, aber
es wird unter kapitalistischen Zeit-, Lohn- und Produktionsregimes ge- und zerstört!

Friedenspolitik, Covid19, Lockdown, Kultur, das deutsche Verhältnis zu Russland und die Frage: Wie nahe wir eigentlich noch den Bürgern sind... Meine sehr geschätzte Genossin Dr. Gesine Lötzsch hat mit mir über einige sehr aktuelle Themen gesprochen..

starbucksNACH EINEM JAHR ZWANGSSCHLIESSUNG DROHT WIRTEN NUN DER LIZENZENTZUG

Im Zuge der Pandemiebekämpfung mussten Gastwirte ihre Betriebe schließen, viele nun seit einem Jahr. Zusätzlich zu dem dadurch bereits erlittenen existentiellen Schaden droht jetzt der Verlust der Gastro-Lizenz. Denn die erlischt, wenn eine Gaststätte ein Jahr lang nicht öffnet. Für viele ist heute der Stichtag.

Das betrifft vor allem Restaurants, Kneipen, Bars, Clubs und Kulturstätten, von denen viele nicht erst seit dem jüngsten Lockdown ohne Augenmaß, sondern durchgehend seit März 2020 schließen mussten.

DIE LINKE kämpft mit den WirtInnen: besonders in der Fläche!

Am Sonntag, den 14. Februar, trugen über 1.500 Vertreter der Kultur- und Veranstaltungsbranche aus der gesamten Region eben diese in Braunschweig symbolisch zu Grabe.

Die Kultur- & Kreativbranche ist die Verliererin der Krise. Die Kreativität kaputt gehen zu lassen: Das ist eine Versündigung an der Volkswirtschaft in unserem Land!

Der Lockdown ohne Augenmaß hat keine Marktbereinigung zur Folge, sondern eine Marktauflösung. 600.000 Arbeitsplätze werden nach Ansicht führender Ökonomen in Deutschland den Lockdowns zum Opfer fallen. Bedeutet: Die Werte der pleite-gehenden Unternehmen fallen den nächstgrößeren zu und ermächtigen diese Konzerne zum transnationalen Marsch in den Billiglohn!

Umzug 400Unter Einhaltung der Hygieneauflagen sorgte gestern (am Sonntag, den 14. Februar) ein eindrucksvoller Zug für Aufsehen in Braunschweig: Über 1.500 Vertreter der Kultur- und Veranstaltungsbranche aus der gesamten Region trugen eben diese symbolisch zu Grabe.

Auch in Niedersachsen warten seit Monaten zur Untätigkeit verdammte Kunst- und Kulturschaffende seit langer Zeit auf versprochene Hilfen. Über 7.000 Unternehmen warten auf die Bearbeitung ihrer Anträge für das niedersächsische Hilfsprogramm "Neustart Niedersachsen": Eine Farce und für viele Kulturschaffende ein existenzgefährdendes Versäumnis.

ICH SEHE SCHWERWIEGENDE VERSÄUMNISSE DER BUNDESREGIERUNG IM BEZUG AUF DEN RUSSISCHEN IMPFSTOFF SPUTNIK V.

unterlassene hilfeleistung400

Dass die Bundesregierung bei der Realisierung der von ihr selbst seit Monaten propgagierten Covid19-Impfkampagne dilettantisch versagt hat, ist kein Geheimnis mehr. Aufgrund der Lieferengpässe des von der deutschen Regierung favorisierten Biontech- / Pfizer-Impfstoffs lockerte Spahn am 1. Februar diesen Jahres endlich die 180-tägige Total-Sendepause gegen den russischen Impfstoff Sputnik V und zu dessen positiven Ergebnissen. Und siehe da: Große (selbst russophobe) Medienmacher lockerten mit!

Vor diesem Hintergrund habe ich dem Wissenschaftlichen Dienst des Parlaments und der Bundesregierung folgende Fragen gestellt: