Der Angriff auf den DGB ist auch ein Angriff auf uns!

Wir erklären uns solidarisch mit dem DGB in Hanau und verurteilen die Angriffe der AfD auf Hanauer Gewerkschafter. Weil der DGB zum Protest gegen eine Veranstaltung mit der stellvertretenden AfD-Vorsitzenden Beatrix von Storch aufgerufen und ein "Gesprächsangebot" mit der AfD ausgeschlagen hatte, wurden der Hanauer DGB und seine Vertreter in der Öffentlichkeit massiv und zum Teil persönlich angegriffen. Die AfD schreckte auch nicht davor zurück, eine öffentlichen Mahnwache gegen Linksextremismus und politische Straftaten vor dem Hanauer Gewerkschaftshaus durchzuführen. Damit vermittelte sie den Eindruck, die Vertreter des DGB stünden mit konkreten Straftaten in Verbindung.

Ein Kommentar von der marxistischen Islamforscherin Sabine Kebir und Diether Dehm

Nach einem verlorenen Krieg verbündete Hilfstruppen aufzunehmen, ist ein international selbstverständliches Muss. Linke und sonstige anständige Menschen dürfen einen solchen Vorgang aber nicht automatisch glorifizieren, sondern müssen den politischen Hintergrund der Hilfstruppen in Betracht ziehen und klug öffentlich kommunizieren.

Fast hundert Minuten Interview, in dem Persönliches, Politisches und der Künstler zur Sprache kommen. Einigen Raum nimmt Diether Dehms Roman Bella Ciao ein, der jetzt auch aufwendig als Hörbuch produziert worden ist. Das Lied Bella Ciao hat dadurch, dass El Profesor aus der von Netflix produzierten Erfolgsserie "Haus des Geldes" wiederholt die Hymne der italienischen Partisanen im Zweiten Weltkrieg anstimmte, gerade eine europaweite Renaissance erlebt.

Die bei weact.campact.de von Ruben Neugebauer gestartete Petition habe ich mit gezeichnet und bitte um weitere Unterstützung. Hier der Link zum Unterzechnen der Petition: https://weact.campact.de/petitions/beenden-sie-das-sterben-im-mittelmeer-seenotrettung-ist-kein-verbrechen?bucket=nl-18-07-05-seaw

Die von Nestlé geplanten, bundesweiten Stellenkürzungen machen uns sehr betroffen und wütend. Ihr wollt dagegen aktiv werden und habt dabei unsere vollste Unterstützung. Der Gewinn von Nestlé betrug im letzten Jahr 6,2 Milliarden Euro. Es muss eigentlich vollkommen klar sein, dass man nicht diejenigen bestrafen kann, die eben diesen Gewinn erwirtschaftet haben. Die rücksichtslose Profitgier der Konzernleitung, die sich in absurd hohen Renditesteigerungen auf 18,5% äußert, darf einfach nicht Hunderten von Beschäftigten zum Verhängnis werden, die sich jahrelang - teilweise jahrzehntelang – für den Betrieb eingesetzt haben. Gemeinsam mit Eurer Gewerkschaft NGG kämpft Ihr für den Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen in den betroffenen Betrieben. Gemeinsam mit Euch möchten wir auch auf politischer Ebene für Eure Rechte kämpfen.

Fragen an Diether Dehm
(anlässlich seines Abschieds vom Amt des niedersächsischen Landesvorsitzenden am 19. November 2010 - nach sieben Jahren)